Am 5. Juli fanden sich in Amberg in der Oberpfalz zahlreiche renommierte Rednerinnen und Redner, weitere Ehrengäste und die allgemeine Öffentlichkeit ein, um im Rahmen eines hochkarätig besetzten Symposiums über die Bedeutung von „Religion im Öffentlichen Raum“ zu diskutieren. Die Stadt Amberg stellte hierfür mit dem Großen Rathaussaal einen würdigen Veranstaltungsrahmen bereit.
Nach der Eröffnung durch den amtierenden (Michael Fritz) und den ehemaligen (Michael Cerny) Oberbürgermeister der Stadt sowie durch den Organisator Toni Fickentscher leitete der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, mit einem Impulsvortrag die Veranstaltung ein.




Das Symposium selbst gliederte sich in drei Panels: Die Religionsausübungsfreiheit als Wertegrundlage des demokratischen Verfassungsstaates (Panel 1), das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften und dessen Grenzen sowie religiöse Symbole im öffentlichen Raum (Panel 2) und die negative Religionsausübungsfreiheit: Der Schutz des Rechtsstaates vor dem Gottesstaat (Panel 3). Alle drei Panels waren mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten (vgl. Programm) besetzt, die nach einem kurzen individuellen Impuls zu hochaktuellen Fragen diskutierten, einerseits untereinander, andererseits mit dem Publikum.
Ein ausführlicher Bericht findet sich u.a. hier.
Neben der großzügigen Unterstützung durch den Bayerischen Verein für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde e.V. traten als weitere Partner das Bundesprogramm Demokratie Leben, die Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach, die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Europäische Rabbinerkonferenz als tatkräftige Partner auf. Ob und in welcher Form die Inhalte des Symposiums veröffentlicht werden, wird aktuell diskutiert.