29.11.2025 – Fortbildung „Antidemokratische Parolen und Strategien in kommunalen Gremien – was tun?“
Die praxisorientierte Fortbildung mit 40 Teilnehmenden vermittelte Wissen zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtspopulismus und zeigte Kommunikations- und Handlungsstrategien für den Umgang mit antidemokratischen Äußerungen in kommunalen Gremien auf. Im Austausch mit den kommunalen Mandatsträgern Fritz Roth (FDP/Bayernpartei, München) und Achim Mletzko (Bündnis 90/Die Grünen, Nürnberg) wurden Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele diskutiert.

24.03.2026 – Digitale Wahlnachlese zur Bayerischen Kommunalwahl 2026
Unter Moderation von Veronika Lohmöller (BR) analysierte der Wahlexperte Dr. Michael Weigl (Universität Passau) die Ergebnisse der Kommunalwahl in Bayern. Thematisiert wurden insbesondere Wählerbewegungen, regionale Unterschiede, das Abschneiden der demokratischen Parteien sowie Entwicklungen demokratiegefährdender Strömungen. Die digitale Veranstaltung stieß mit 130 Teilnehmenden auf großes Interesse.
Die Ergebnisse wurden anschließend in einem ausführlichen Interview auf der Homepage des Bayerischen Bündnisses für Toleranz unter dem Titel „Mehr als nur eine Randnotiz – Die Bayerischen Kommunalwahlen 2026“ veröffentlicht.


15.07.2026 – Fortbildung „Antidemokratische Parolen und Strategien in kommunalen Gremien – was tun?“
Die zweite Fortbildung knüpfte an die Erfahrungen der ersten Veranstaltungen an und setzte einen Schwerpunkt auf aktuelle Herausforderungen nach der Kommunalwahl 2026. Neben Informationen zu Rechtspopulismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit standen konkrete Kommunikations- und Handlungsstrategien im Mittelpunkt. Madeleine Henfling (ehemalige Vizepräsidentin des Thüringischen Landtags), Prof. Dr. Jörg Hoffmann (Stadtrat in München) und Peter Daniel Forster (Bezirkstagspräsident von Mittelfranken) brachten ihre Erfahrungen aus der politischen Praxis ein. An der Veranstaltung nahmen 54 Personen teil.

Alle drei Veranstaltungen wurden von der Fachstelle Demokratie und Partizipation am Bayerischen Bündnis für Toleranz gemeinsam mit der Akademie Frankenwarte, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Petra-Kelly-Stiftung und der Thomas-Dehler-Stiftung durchgeführt. Sie verbanden politische Bildung, wissenschaftliche Einordnung und praxisorientierten Erfahrungsaustausch. Die parteiübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Stiftungen und Bildungsträger stärkte dabei den gemeinsamen Austausch über Strategien zum Schutz und zur Stärkung demokratischer Kultur auf kommunaler Ebene.