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Zivilgesellschaft trifft auf Polizei

10. März 2026

In Regensburg hat am 7. März ein spannender Austausch zwischen unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren und verschiedenen Vertretern der Oberpfälzer Polizei stattgefunden. Im Mittelpunkt stand das Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen und Erfahrungen im Bereich Hasskriminalität.

Am Samstag vor den Kommunalwahlen in Bayern hat in Regensburg ein spannender Austausch zwischen unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der „Initiative gegen Rechts“, „Campus Asyl“, „BUND“, „VCD“, „DGB“ oder „Space Eye“ und verschiedensten Vertretern der Oberpfälzer Polizei stattgefunden. Das Caritas Beratungszentrum St. Gabriel war so freundlich, uns hierfür zum wiederholten Mal seine Türen zu öffnen.

Im Mittelpunkt stand das Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen und Erfahrungen im Bereich Hasskriminalität. Neben einem äußerst anregenden Impuls des Beauftragten der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität, Michael Weinzierl, zu den vielfältigen Gesichtern der Hasskriminalität, was diese in den Betroffenen auslöst und welche Angebote von staatlicher Seite bestehen, um sich gegen Hass und Hetze zu wehren, ging es insbesondere um den Austausch in kleinen Gruppen auf Augenhöhe, um auch an die Themen heranzukommen, die kritisch und mitunter stark vorurteilsbefrachtet sind.

Dahinter steht der Perspektivwechsel-Ansatz, den das Bayerische Bündnis für Toleranz bereits seit 2023 verfolgt: Ein erfolgreiches Zurückdrängen von rechtsextremen Strömungen, Rassismus und Antisemitismus kann nur gelingen, wenn sich Staat und Zivilgesellschaft hier gemeinsam engagieren. Beide können etwas, was der jeweils andere nicht kann. Beide arbeiten jedoch auch unter unterschiedlichen Bedingungen und Strukturen. Von daher ergeben sich immer wieder Konflikte und Divergenzen. Nicht zuletzt bei den weitgefächerten Themen Versammlungsgeschehen oder Anzeigengeschehen im Kontext von Hasskriminalität. Nur eine offene und dauerhafte Kommunikation kann helfen, diese zu minimieren.

Um diesen Prozess zu unterstützen, lädt das Bayerische Bündnis für Toleranz immer wieder Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft und Polizei zu Gesprächen im geschützten Rahmen und auf Augenhöhe ein.

Diesmal wurde der Austausch freundlicherweise unterstützt mit Mitteln des Bayerischen Vereins für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde schützen e.V., wofür Organisatoren wie Teilnehmende herzlich danken!


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